Begrüßung
Lüdeckes Goethe
Lüdeckes Frankfurt
Goethe-Führung
Alt-Frankfurt Bilder

Hereinspaziert!

 

Hintergrundbild:
DomRömer GmbH
 

Stadtführung Frankfurt am Main - spannend, emotional, überraschend


Es macht Freude, unser Frankfurt immer wieder neu zu entdecken! Das kann man sehr gut mit einer Stadtführung.

Stadtführer zeigen ihrem Publikum gerne bekannte und gleichzeitig unbekannte Orte der Stadt - oder beides auf einmal. Ein Paradebeispiel: die Hauptwache. Sie war nicht immer Café, sondern wurde von 1730 bis 1903 als Station der Stadtpolizei genutzt. 

Wer die Zeil von dort bis zur Konstablerwache weitergeht, wundert sich wohl kaum, dass auf der Zeil keine Autos fahren. Die Zeil ist aber erst seit 1972 Fußgängerzone. Im Mittelalter lag sie noch vor den Toren der Stadt. Dort, wo sich heute ein Kaufhaus neben das andere reiht, standen zu Goethes Zeiten, also in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, noch Stadtpalais, Hotels und Gasthäuser.

Das Gasthaus Zum Weidenhof (Standort: zwischen Galeria Kaufhof und MyZeil) wurde von Friedrich Georg Göthe, dem Großvater des späteren Geheimrats, geführt und trug erheblich zum Vermögen der Familie bei. Hätten Sie's gewusst?

Eine Stadtfuehrung ist spannend, emotional, überraschend - perfekt für Städte-Touristen, aber auch für die Einheimischen. 

Warum findet Goethe-Rezitator Lüdecke Stadtführungen gut? Ganz einfach: Es bereitet ihm viel Freude! Denn er kann viel erzählen und rezitieren vom berühmtesten Frankfurter, Goethe.

 

Meine Meinung

Wer Frankfurt mit dem Shoppingerlebnis auf der Zeil gleichsetzt oder mit Business in Bürotürmen, wird der neuen Altstadt wenig abgewinnen können. Ich aber bin begeistert vom DomRömer-Projekt.

Die heutige Bedeutung Frankfurts in Europa und der Welt wird mit der Wiedererstehung des Krönungsweges vom Römer bis zum Kaiserdom wieder erkennbar. Und wir können besser auf Spurensuche gehen als das noch zu Zeiten eines Technischen Rathauses möglich war.

Der erwählte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, der Habsburger Joseph II., ritt diesen Krönungsweg am 3. April 1764. Und der junge Goethe war Augenzeuge. Was er sah, erzählt er im Fünften Buch von Dichtung und Wahrheit.

In der Frankfurter Altstadt verschmelzen die Geschichte Europas, Frankfurter Geschichten und Goethes Biographie mit unserem Wunsch, daran teilzuhaben.

Wenn wir uns wieder einmal fragen, was denn wohl abendländische Werte sind,
hätten wir schon mal einen: Wir lieben es, uns zu erinnern!"