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Römische Elegien


Wie jeder junge Dichter beginnt Goethe mit romantischen, zuckersüßen Stückchen. Als Meister des Sturm und Drang liefert Goethe freche, kluge, witzige, selbstverliebte, aber auch melancholische Lyrik. 

Am Hofe in Weimar als Geheimer Rat in der unglücklichen Beziehung zu seiner Mentorin Anna Amalia, am Gängelband seiner verheirateten Freundin Charlotte von Stein, lotet der Dichter tiefste Tiefen unerfüllter Liebe aus, um dann kurzentschlossen ins Land der Zitronen zu flüchten.

Seine Reise nach Rom bringt einen gänzlich neuen, den erotischen Goethe. Bei seiner Rückkehr im Sommer 1788 legt er sich mit der feinen Weimarer Gesellschaft an. Die Römischen Elegien werden zum Skandalon.

Heute erkennen wir in ihnen einen literarischen Schatz. Die Römischen Elegien sind ein Bekenntnis zur Liebe, zum Eros, zur Dichtkunst und zum Leben. So etwas hat es weder vor noch nach Goethe gegeben. Weltliteratur!


Römische Elegien
Erotica Romana
Rom 1788

 

Goethe am Fenster seiner römischen Wohnung